Greywalls

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Diesen Garten hat mein Mann (er interessiert sich eigentlich gar nicht für Gärten) dank einer Beschreibung in einem Golfbuch entdeckt. Es ist der Garten des Greywalls Hotel bei Gullane. Wir haben uns sehr diskret (mit Kamera!) dort eingeschlichen…..dementsprechend kurz war der Aufenthalt. Später habe ich gelesen, dass die ursprüngliche Bepflanzung des Gartens sogar von Gertrude Jekyll gemacht worden ist. Edward Lutyens hat 1901 die ganze Anlage konzipiert.

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Auch dieser Garten ist von den typischen Mauern umgeben und in verschiedene Gartenzimmer unterteilt. Da hatte es einen kleinen Rosengarten, ein Frühlingsborder in dem noch Forsythien und Tulpen blühten, einen Obstgartenteil und einen Teil (siehe Bilder) in dem die Hotelgäste ihren Verdauungsspaziergang machen konnten.

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Bluebells

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Seit gestern regnet es beinahe ohne Unterbruch, zudem ist es recht kühl (so um die 8°C!). Kein ideales Gartenwetter…. für mich. Habe bloss ein paar Rosenblüten abgeschnitten für ein Geburtstagsgesteck…. der männliche Empfänger hat sich nicht nur über die vielen Farbnuancen, sondern auch über den wunderbaren Duft gefreut.
Bis es wieder neue Bilder aus dem eigenen Garten gibt, will ich mich etwas mit den besuchten schottischen Gärten befassen, bzw. mit einigen Bildern davon die Reise nochmals in Gedanken erleben. Eine kleine Hilfe auch wider des Vergessens….

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In einem Wald in der Nähe von Edinburgh habe ich erstmals die für England typischen, wildwachsenden Bluebells gesehen. Die Hochblüte schien vorbei zu sein, aber dennoch war der blaue Boden unter den hohen Bäumen wunderschön.

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Die schlechten Lichtverhältnisse an diesem Tag haben dazu beigetragen, dass die ganze Schönheit dieser „blauen Wiesen“ auf Fotos gar nicht richtig zur Geltung kommt.
Den ersten „richtigen“ Garten haben wir dann in Musselburgh besucht. Er heisst Inveresk Lodge Garden. Ein für England bzw. auch Schottland typischer „walled garden“, d.h. ein Garten der von Mauern umgeben ist. Das warme Mikroklima begünstigt natürlich, dass hier viele, z.T. auch exotische Pflanzen wachsen können.

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Wunderbar abwechslungsreich bepflanzte Staudenrabatten und ein makelloser Rasen, alte, schöne Bäume, raffinierte Sichtachsen, sowie verschiedene Gartenräume liessen schon diesen ersten Gartenbesuch zu einem echten Erlebnis werden.

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Wieder daheim


Zurück aus den Ferien. Heute morgen ein erster Blick aus dem Fenster in den vom Regen nassen Garten. In den letzten Tagen muss eine wahre Blütenexplosion stattgefunden haben. Wunderschön! Jedes Jahr wird die Blütenpracht üppiger.

Trotz Regen sehe ich mir noch einige andere Teile des Gartens an. Überall blüht es. Werde in den kommenden Tagen viel zu tun haben mit „deadheading“, Rasenmähen und natürlich jäten. Am Pavillon ist die aus einem Steckling gezogene Ramblerrose Maria Lisa voll erblüht. Unheimlich ihre Wuchskraft, ist sie doch erst vierjährig.

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Der erste Mohn (Papaver orientale, Mrs. Perry)

Der erste Mohn (Papaver orientale, Mrs. Perry) hat sich geöffnet. Weitere werden folgen. Noch sind aber die meisten Knospen geschlossen. Vielleicht halten sie sich an den normalen Blühtermin, der hier meistens um Mitte/Ende Mai ist.

Meine Fingerhüte geben dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre. Sie haben tatsächlich die Form eines Fingerhutes und sehen ganz untypisch aus. Die Pflanzen habe ich letzten Sommer von meiner Schwiegermutter erhalten, und in ihrem Garten stehen genau gleiche „Formen“. Wir haben keine Erklärung gefunden für diese Laune der Natur.

Der Rosengang, den ich mir aus Armierungseisen gebastelt habe, droht zusammenzufallen. Vorletzten Winter hat ein Sturm die vier eckigen „Bögen“ arg gebeutelt. Der Eingang zum „Tunnel“ steht seit damals schief in der Landschaft. Diesen Frühling haben wir versucht das Ganze wieder gerade zu biegen, mit mässigem Erfolg. Dafür ist jetzt die Höhe der vier Teile unterschiedlich. Ich muss eine Lösung finden. Kommt Zeit, kommt Rat…..

Die Wetterfrösche melden Regen für morgen. Das Nass ist bitter nötig, denn der Boden zeigt grosse Risse und auch der Rasen hat sehr viele braune Stellen. Nun werde ich für zwei Wochen auf meinen Garten verzichten müssen. Wenn ich wieder daheim bin, wird er sich in einem anderen Kleid zeigen…..vorallem mit hunderten von verblühten Rosen…..

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…die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los



„…die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los…“ und da ich auch nicht über Zauberkräfte verfüge, ist Muskelarbeit angesagt. Lange habe ich mir Verbena bonariensis in meinem Garten gewünscht, und es hat nie mit ausäen geklappt. Bis ich dann aus England ein paar Pflänzchen eingeführt habe. Wie war ich stolz, als endlich auch bei mir die filigranen Blüten über den Staudenbeeten schwebten. Und heute, nach gut vier Jahren, kann ich mich der versamten und über den warmen Winter gekommenen Schönheiten nicht mehr erwehren. Einige englische Rosen sind im Dickicht der einst so begehrten Pflanzen richtig verschwunden.
Ähnliches ist mir mit Nigella damascena passiert, nur lassen sich diese viel leichter ausreissen. Im Moment aber lasse ich sie stehen, denn sie verdecken mir etwas das Unkraut, das leider in Unmengen sonst noch in den Beeten spriesst….


Zudem bringen die blühenden hübschen Jungfern den noch etwas spärlichen Blauton in den Garten. Die Farben rosa und weiss, wie einst auf dem Samentütchen angegeben, sind leider rar.

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Gartenalltag

Das Feld auf der Nordseite unseres Gartens ist bereits um 7 Uhr früh in ein goldenes Licht getaucht. Die Sonne scheint! Heute Nachmittag gibt es wieder mal ein paar Stunden Gartenarbeit. Hoffentlich denkt auch der Bauer daran, das hohe Gras bald zu mähen, sonst wuchert es weiter in meine grüne Wildnis. Das Nordbeet muss weiter bearbeitet werden. Die umgestochenen Schollen sind zwar z.T. noch pickelhart, aber die Pflanzen warten seit längerer Zeit und ab nächsten Mittwoch bin ich bis Pfingsten ja weg. Die in kleine Torftöpfchen ausgesäten Wicken zeigen sich seit gestern. Mit der Freude ist auch die Befürchtung da, dass die ganze Arbeit wohl vergebens war. Können die kleinen Pflänzchen noch so lange in den Töpfchen überleben, bis ich sie nach Pfingsten in den Boden bringen kann? Der Versuch wird gewagt…


Jeden Tag öffnen sich weitere Rosenknospen. Am Pavillon ist es dieses Jahr die Climbing Cécile Brunner. Die beiden aus Stecklingen gezogenen Paul Noël und Maria Lisa hingegen, zeigen sich noch etwas zurückhaltend, werden aber bestimmt mit einer Blütenexplosion aufwarten…..vielleicht sehe ich sie noch vor unserer Abreise.

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